Donauquelle in Donaueschingen ist Denkmal des Monats Juni 2016

Artikel eingestellt am 31. Mai 2016

Stuttgart / Donaueschingen – Drei Jahre lang wurden die Donauquelle und der Residenzbereich in Donaueschingen aufwändig saniert, seit November 2015 erstrahlt beides in neuem Glanz. Passend zum öffentlichen Einweihungsfest am 25. Juni ernennt die Denkmalstiftung Baden-Württemberg die Donauquelle zum Denkmal des Monats Juni 2016.

Schon der römische Kaiser Tiberius hat die Donauquelle in Donaueschingen im Jahr 15 v. Chr. besucht. Heute ist sie touristisches Highlight in der fürstlichen Residenzstadt. Seit ihrer Restaurierung können auch behinderte Menschen über einen gläsernen Lift zum historischen Quelltopf im Fürstenbergischen Schlossgarten gelangen.

Im Juni 2014 hat die Denkmalstiftung aus Stuttgart der Stadt Donaueschingen einen beachtlichen Betrag aus Mitteln der Lotterie GlücksSpirale für die Renovierung des überregional bedeutenden Kulturdenkmals zur Verfügung gestellt. Jetzt ist die marode Quellfassung wieder abgedichtet und saniert, die herrschaftliche, schmiedeeiserne Umrandung mit restaurierten Sitzbänken lädt zum Verweilen ein. Oben thront die frisch sanierte Skulpturengruppe von Adolf Heer vom Jahr 1895, die Mutter Baar mit ihrer Tochter Donau zeigt.

Denkmalstiftung Baden-Württemberg

Die Denkmalstiftung Baden-Württemberg setzt sich stark für den Erhalt von Kulturdenkmalen im Land ein. 38 Projekte hat die Stiftung bürgerlichen Rechts allein im Jahr 2015 unterstützt, seit ihrer Gründung 1985 waren es annähernd 1.400 Vorhaben. Möglich war dies, weil sie neben den Erträgen aus dem Stiftungskapital auch Mittel aus der Lotterie GlücksSpirale erhält. Für die Förderung und die Öffentlichkeitsarbeit zum Denkmalschutz bleibt die Denkmalstiftung Baden-Württemberg aber mehr denn je auf großzügige Spenden angewiesen.