Sakrales Kleinod ist gesichert: Denkmalstiftung fördert Sanierung der Marienkapelle in Burladingen-Ringingen

Artikel eingestellt am 10. Mai 2017

Stuttgart / Burladingen-Ringingen – Die Marienkapelle in Ringingen muss restauriert werden. Sanierungsarbeiten an Dach und Putz stehen bei dem sakralen Kleinod an, das erstmals vor 500 Jahren urkundlich erwähnt wurde. Die Denkmalstiftung Baden-Württemberg trägt mit 10.000 Euro zur Finanzierung der Baumaßnahmen bei, um die denkmalgeschützte Kapelle zu sichern.

Damit würdigt sie u. a. Das Engagement des „Vereins zur Unterstützung und Erhaltung der Marienkapelle Ringingen e. V.“. Die Bürgergruppe hat sich im Jahr 2008 gegründet mit dem Ziel, die Marienkapelle in Ringingen zu fördern und zu pflegen. Er sammelt Spenden und führt Veranstaltungen durch, insbesondere das alljährliche Kappelfest im September.

Denkmalstiftung Baden-Württemberg

Nach ihrem Motto „Bürger retten Denkmale“ fördert die Denkmalstiftung Baden-Württemberg insbesondere private Initiativen und gemeinnützige Bürgeraktionen, die sich für den Erhalt von Kulturdenkmalen im Land engagieren. Da das Landesdenkmalamt für die Sanierung der Marienkapelle keine Landesmittel zur Finanzierung bereitstellen kann, hilft die Denkmalstiftung Baden-Württemberg. Denn die Stiftung mit Sitz in Stuttgart fördert häufig dann Sanierungsprojekte, wenn die staatliche Förderung nicht möglich ist oder nicht ausreicht.

34 Projekte hat die Stiftung bürgerlichen Rechts allein im Jahr 2016 unterstützt. Seit ihrer Gründung hat sie mehr als 1.400 Vorhaben gefördert, um Baudenkmale vor dem Verfall zu retten. Möglich war dies, weil sie neben den Erträgen aus dem Stiftungskapital auch erhebliche Mittel aus der Lotterie GlücksSpirale erhält. Für die Förderung und die Öffentlichkeitsarbeit zum Denkmalschutz bleibt die Denkmalstiftung Baden-Württemberg aber mehr denn je auf großzügige Spenden angewiesen.