Karlheinz Fuchs

Karlheinz Fuchs ist tot.

Artikel eingestellt am 12. Juli 2022

Dr. Karlheinz Fuchs.
Portrait von Jürgen Leippert.

Unsere treuesten Leser erinnern sich vielleicht noch an die ersten Ausgaben dieser Publikation der Denkmalstiftung Baden-Württemberg.

Mitte 1996 erschien sie als Beihefter zum Nachrichtenblatt des Landesdenkmalamtes, initiiert durch den Geschäftsführer Staatssekretär a.D. Dieter Angst. Wichtiger Ideengeber war der Historiker und Journalist Dr. Karlheinz Fuchs.

Seitdem hat er mit seinen Texten und lange Zeit auch als Fotograf, die inzwischen von 4 auf 24 Seiten angewachsene Publikation, wie kein anderer geprägt. Sein Art des stets kurzweiligen Erzählens über die Geschichte von Bauwerken, ihren Besitzern und den Problemen der Rettung und Erhaltung hat über die Jahre eine stetig wachsende Lesergemeinde fasziniert, sie für Bedeutung wie Wert der Denkmalpflege eingenommen.

Immer wichtig war es für ihn, dass Menschen zu Wort kommen, die sich für Erhaltung historische wertvoller Substanz besonders engagieren, sowohl im finanziellen wie im administrativen Bereich, aber auch diejenigen, die sich als Besitzer oder in einem Bürgerverein für ein Objekt in oft aufopferungsvoll engagieren.

Eines der ersten Gespräche mit diesem Hintergrund führte Karlheinz Fuchs im Jahr 2000 mit Carl Herzog von Württemberg, dem Initiator unserer Landesstiftung.

Nur wenige Tage später wie dieser Gesprächspartner ist auch Dr. Karlheinz Fuchs verstorben und wir müssen beider in dieser Ausgabe „ihrer“ Publikation gedenken. Die Redaktion wird versuchen die Lücke, die Karlheinz Fuchs hinterlässt, in seinem Sinne zu schließen. Seine geniale „Handschrift“ wird nicht nachzuahmen sein und er selbst wird uns wie wohl auch seinen vielen Lesern unvergessen bleiben.