
Eine Schöpfungsgeschichte aus den 1920er Jahren: Der Erbauer töpfert und liebt Parks und Gärten. Er lässt sich von einem Gedicht von Conrad Ferdinand Meyer und den Gärten römischer Villen inspirieren und verbindet italienische Renaissance mit Art Déco, mit himmlischer Aussicht und in perfekter Symmetrie.
Ein Refugium auf 40 Höhenmetern, das von Menschen in zeitlos-eleganten Villen bewohnt wird. Leider spart er am Material und verwendet Beton und Kunststein für Grotten, Brunnen und die zugleich gebenden und nehmenden Becken und Bassins. Deshalb geht sein großartiges Werk schnell kaputt.
Ein Kreis von Engeln sorgt dafür, dass es immer wieder repariert und hergerichtet wird. Sogar ein Cherub wird angestellt, der über den romantischen Garten wacht. Und heute strömt es dort noch immer.
Wie heißt die gesuchte Anlage? In welcher Stadt liegt sie? Und wie heißt der Künstler, der sie schuf?
Hätten Sie es gewusst?
Schade, denn Einsendeschluss war der 31. Mai 2026.
Das „Refugium auf 40 Höhenmetern“, nach dem wir gefragt haben, ist die Wasserkunstanlage Paradies, die selbstverständlich in Baden-Baden liegt. Der gesuchte Künstler, der sie schuf, war der Karlsruher Bildhauer und Keramiker Prof. Max Laeuger.
Die korrekten Lösungen an uns eingesendet und dazu noch Losglück gehabt haben: Marion Dilger aus Sonthofen, Stefan Erpenbach aus Stuttgart, Jürgen Hering aus Stuttgart, Karin Huonker aus Rosenfeld und Susanne Saternus-Zinner aus Leonberg.
Alle fünf bekommen je ein Exemplar des reich bebilderten, von Gabriele Graenert, Martin Kemkes und Andreas Thiel herausgegebenen Bandes „Fremde Nachbarn – Rom und die Germanen“, der 2025 zur Großen Sonderausstellung im Aalener Limesmuseum erstellt worden ist.