Gewusst wo? Denkmale im Land Nr.: 2/2020

Artikel eingestellt am 11. Mai 2020

Kennen Sie die Denkmale in Baden-Württemberg?
Rätseln Sie mit bis zum 31. August 2020.

Auffallendstes Moment an unserem heute gesuchten Bauwerk ist sein Renaissance-Uhrengiebel über der Mittelachse mit einer normalen und einer astronomischen Uhr.

Geschaffen hat sie Isaac Habrecht aus Schaffhausen. Ihm gelangen in Straßburg und Ulm ähnliche Kunstwerke. Ohne diese Uhr, so der Landeshistoriker Otto Borst, wäre die Fassade „freilich eine leere Sache“.

Übrigens: Wie Straßburg und Ulm war auch unser Rätselort einmal Reichsstadt. Entsprechend repräsentativ ist dieser Bau an der Nordseite des Marktplatzes in der Stadtmitte auch ausgefallen. Ihm gegenüber findet sich einer der bedeutendsten und fantasiereichsten Renaissancekirchtürme nördlich der Alpen. Beide Bauten wurden in der Nacht vom 4. Dezember 1944 mit großen Teilen der pittoresken Altstadt, die sie dominierten, von englischen Bomben vernichtet.

Kirche und gesuchtes Bauwerk haben die Einheimischen nach dem Krieg in vereinfachten Formen, aber nahe am Original, wieder aufgerichtet. Was sie heute neben ihrer Renaissanceherkunft noch vereint, ist ein überlebensgroßer Landsknecht: Beim gesuchten Bauwerk stand sein Original lange Jahre unter einer Arkade des Altans mit seiner feinen Maßwerkbalustrade, heute in seinem Innern. Auf dem Kirchturm dagegen, ganz zuoberst, ragt eine Replik davon empor.

Wie nun heißt dieses Gebäude in der Nachbarschaft einer bedeutsamen Kirche und wo steht es?

Und bitte denken Sie daran, der Veröffentlichung Ihres Namens im Falle eines Gewinnes zuzustimmen, sonst bleiben Sie leider anonym.

Schade, denn der Einsendeschluss war der 31. August 2020.

Die Lösung des Rätsels steht in der kommenden Ausgabe der Denkmalstimme.

Unter den Einsendern verlosen wir fünf Exemplare des Werkes „Spuren des Menschen – 800 000 Jahre Geschichte in Europa“ ein Prachtband, in dem auch zahlreiche historische Stätten des deutschen Südwestens vorgestellt werden. Er ist vor kurzem bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft (WBG) in Darmstadt erschienen (ISBN 978-3-8062-3991-1).