Gewusst wo? Denkmale im Land Nr.: 4/2020

Artikel eingestellt am 26. November 2020

Der heute gesuchte Bau entstand zwischen 1892 und 1897, gewissermaßen als Gegenstück zu einem Jahrhunderte älteren, weltbekannten Objekt auf der anderen Seite der Bahnlinie. Diese teilt die Stadt in einen mittelalterlichen Kern und ein von kleinbürgerlichen Bebauungen gekennzeichnetes, um die Jahrhundertwende entstandenes Quartier, das zum städtebaulichen Ruhm unserer ebenfalls gesuchten Stadt weniger beiträgt.

Denkmalraetsel

Die zu erratende Kirche erhebt sich wahrzeichenhaft inmitten eines großen, rechteckigen Rasenplatzes. Stilistisch handelt es sich um ein Werk der späten Neoromanik, außen aus hell verputztem Bruchsteinmauerwerk mit roter Sandsteingliederung, darin etwa der Stuttgarter St. Elisabethkirche verwandt. Innen ist es, der eklektizistischen Machart geschuldet, eine dreischiffige Pfeilerbasilika mit Kreuzgewölbe nach gotischer Manier, darin wieder dem großen Vorbild auf der anderen Bahnseite nacheifernd. Der Architekt war zusammen mit seinem Sohn viel mit Kirchenbau im südlichen Südwesten befasst und blieb als überzeugter Historist unbeeindruckt von dem in seiner Wirkungszeit aufkommenden Jugendstil.

Wie heißt er (und wie sein Sohn)?
Wie ist der Name des Bauwerks, und in welchem Teil unserer ebenfalls gesuchten Stadt steht es?

Schade, denn der Einsendeschluss war der 28. Februar 2021.

Gefragt hatten wir nach der Katholischen Pfarrkirche Herz Jesu am Stühlinger Kirchplatz im Westen Freiburgs, Vater und Sohn, die ihr Erscheinungsbild bestimmten, waren Max und Carl Anton Meckel.

Aus den Einsendern mit der richtigen Lösung wurden als Gewinner gezogen: Martin Hermanns aus Gundelfingen, Martin Jung-Wohlhüter aus Stuttgart, Erwin Schmull aus Ötisheim, Monika Schumacher aus Bruchsal und Sebastian Stanger aus Schömberg. Sie erhalten je ein Exemplar des 2020 erschienenen Katalogs zur Mainzer Landesausstellung: „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht. Von Karl dem Großen bis Friedrich Barbarossa“.