Kriegsbergturm ist Denkmal des Monats Januar 2019

Artikel eingestellt am 19. Dezember 2018

Stuttgart – Der Kriegsbergturm mit seiner herrlichen Aussicht über die Stadt Stuttgart und die umliegenden Höhenzüge, Wälder und Täler ist ein beliebtes Ausflugsziel. Seit seiner Renovierung im vergangenen Jahr ist der Turm an ausgewählten Sonntagen für Besucher geöffnet. Jetzt ernennt die Denkmalstiftung Baden-Württemberg den romantischen Aussichtsturm zum Denkmal des Monats Januar 2019.

Damit würdigt die Stiftung auch das vorbildliche Engagement des Verschönerungsvereins Stuttgart e. V., der nicht nur die Sanierung des Baudenkmals initiiert hat, sondern durch ehrenamtliche Turmaufseher regelmäßige Turmöffnungen ermöglicht.

Der Verschönerungsverein hat den knapp zehn Meter hohen Kriegsbergturm bereits 1895 nach Plänen des Architekten Carl Weigle errichtet. Instandgesetzt wurde das Kleinod bereits in den 1960-er Jahren ebenso wie 1985. Der beschädigte Sandstein wurde nun in den Jahren 2017/18 wieder restauriert und mit einer Schutzoberfläche versehen, die Turmkrone ist wieder abgedichtet. Die Denkmalstiftung Baden-Württemberg hat die Renovierung des Aussichtsturms mit 40.000 Euro gefördert – dank Mitteln aus der Lotterie GlücksSpirale.

Denkmalstiftung Baden-Württemberg

Nach ihremMotto „Bürger retten Denkmale“ fördert die Denkmalstiftung Baden-Württemberginsbesondere private Initiativen und gemeinnützige Bürgeraktionen, die sich fürden Erhalt von Kulturdenkmalen im Land engagieren.

37 Projekte hat die Stiftung bürgerlichen Rechtsallein im Jahr 2018 unterstützt. Seit ihrer Gründung 1985 hat sie mehr als1.400 Vorhaben gefördert, um Baudenkmale vor dem Verfall zu retten. 60 Prozentdavon waren Anträge von Privaten, Fördervereinen und Bürgerinitiativen. Möglichwar dies, weil sie neben den Erträgen aus dem Stiftungskapital auch erheblicheMittel aus der Lotterie GlücksSpirale erhält. Für die Förderung und dieÖffentlichkeitsarbeit zum Denkmalschutz bleibt die DenkmalstiftungBaden-Württemberg aber mehr denn je auf großzügige Spenden angewiesen.

Foto: Verschönerungsverein Stuttgart